Interessengemeinschaft
Innenstadttrasse
Bürgerbegehren „Regional-Stadtbahn Pfullingen“
Herzlich willkommen und schön, dass Sie da sind!
Sind Sie auch überrascht über die Entscheidung des Pfullinger Gemeinderates vom 18.11.2025 und das damit
verbundene Votum für die „Alte Bahntrasse“ als bevorzugte Linienführung der geplanten Regionalstadtbahn?
Wir sind es auch und dies können und wollen wir nicht hinnehmen!!
Klartext: Nicht ob, sondern wo die Bahn fährt, entscheiden Sie!!!
Das „ob“ haben wir nicht mehr in der Hand.
Aufgrund der Entscheidung vom 18.11.2025 bleibt nur der Weg, über ein Bürgerbegehren diese Entscheidung zu kippen und Pfullingen als Stadt sinnvoll und zukunftssicher mit der Innenstadt und dem Umland zu verbinden.
Machen Sie mit, denn wenn Bagger rollen, ist es zu spät!!
Basierend auf den letzten Zahlen, Daten und Fakten war für uns als Interessengemeinschaft und für einen großen Teil der Pfullinger Bürger eine Entscheidung für die Innenstadt-Trasse eigentlich gesetzt. Aber die Mehrheit der Gemeinderäte hat sich gegen die Innenstadttrasse und für die Alte Bahntrasse entschieden.
Deshalb gehen wir den demokratischen Weg und initiieren ein Bürgerbegehren, mit dem Ziel, einen Bürgerentscheid herbeizuführen.
Damit haben alle wahlberechtigten Pfullinger Bürger/Bürgerinnen die Möglichkeit, selbst und direkt eine Entscheidung für Pfullingens Zukunft zu treffen.
Was ist also zu tun?
Sie entscheiden sich an dem Bürgerbegehren teilzunehmen. Dazu ist Ihre Unterschrift notwendig.
Wenn bis 17.02.2026 die notwendige Anzahl an Unterschriften zusammen kommt, werden diese von der Stadt geprüft.
Passt alles, wird von der Stadt ein Bürgerentscheid mit entsprechender Wahl einberufen. Das kann 3-4 Monate dauern.
Erst bei dieser Wahl entscheiden Sie sich für eine Trassenführung!
Warum Innenstadt
Kosten/Nutzen FÜR Pfullingen
Die Alte Bahntrasse ist nach aktuellen Zahlen knapp 32 Millionen EUR teurer als die Innenstadttrasse, was den Eigenanteil der Stadt Pfullingen erhöht und dadurch natürlich durch uns alle getragen werden müsste.
Die Innenstadt hat unserer Meinung nach ein größeres Fahrgastpotential für uns Pfullinger, denn die Weststadt kann die Bahn nur sinnvoll nutzen, wenn sie durch die Innenstadt fährt statt am Rande der Oststadt.
Stadtbild/Infrastruktur
- städtischen/kulturellen Einrichtungen (Rathaus, Schulen, Bücherei, Klosterkirche, Kulturhaus, Pfullinger Hallen)
- Freizeit- und Sporteinrichtungen (Schönberg- und Echazbad, Schlösslespark, Kurt-App-Sporthalle, Schönberghalle, Stadion, Minigolfanlage)
- Handel und Gewerbe in der Innenstadt
- Einkaufsmärkten
- Gewerbegebieten (Steinge, Sandwiesen)
- gastronomischen Betrieben
- kirchlichen Einrichtungen
- Ärzten, Zahnärzten und Apotheken
Da mit der Inbetriebnahme der Bahn die Buslinie 2 entfällt, kann nur die Innenstadt-Trasse die direkte Anbindung nach Reutlingen ersetzen. Mit der Bahn verändert sich das gesamte Konzept für Pfullingen und entsprechend brauchen wir eine Bahn, die die Innenstadt anbindet.
Klares Votum des GHV (Gewerbe-und Handelsverein Pfullingen e.V.) für die Innenstadt.
Die Innenstadttrasse ist nach aktuellen Berechnungen um rund 32 Millionen Euro günstiger als die Alte Bahntrasse. Da prinzipiell unter den Gleisen der Bahn keine Leitungen und Rohre liegen dürfen, würden diese im Zuge der Baumaßnahmen (sowohl Innenstadttrasse als auch Alte Bahntrasse) neu verlegt werden. Interessant wäre dies im Innenstadtgebiet für den Bereich Marktstraße/Lindenplatz, da die dort liegenden Leitungen und Rohre aufgrund ihres Alters sowieso ausgetauscht werden müssen. Wenn die Bahn durch die Innenstadt fährt, würden diese Baukosten zum großen Teil vom Zweckverband Regional-Stadtbahn übernommen. Sollten die Gleise auf der Alten Bahntrasse verlaufen, müsste die Stadt Pfullingen die Finanzierung der anstehenden Baumaßnahmen (Marktstraße/Lindenplatz) selbst tragen.
Eine Bahn auf der alten Bahntrasse würde direkt neben dem Eingang des Kindergartens Schulstraße fahren und entlang des neu geschaffenen Spielplatzes am Alten Bahnhof verlaufen.
Verlust Fuß- und Radweg „Alte Bahntrasse“
Mit einer Bahn auf der „Alten Bahntrasse“ wäre der stark frequentierte und beliebte Fuß- und Radweg in der jetzigen Form nicht mehr vorhanden.
Wegfall eines jahrzehntelang gewachsenen Grüngürtels und damit verbunden der Wegfall des Kühlungseffektes.
Verlust des sicheren Schulweges, da der neue Fuß- und Radweg die Bahnlinien mehrmals quert und der Bahnübergang an der Schulstraße (Kindergarten und Grundschule) nur durch ein Andreaskreuz mit Lichtanlage gesichert ist.
Der Arbachspielplatz kann nur über eine Z-Querung erreicht werden.
Innenstadt vs. Bahntrasse
Bilder sagen mehr als 1000 Worte
Die von uns gezeigten Bilder der „Nachher“-Version sind „Annahmegrafiken“ und nicht verbindlich.
Visualisierung alte Bahntrasse
Visualisierung Innenstadttrasse
Den Gemeinderatsbeschluss (Öffentliche Sitzung vom 18.11.2025) und die dazugehörigen Anlagen finden Sie hier.
Eine ausführliche Stellungnahme des stellvertretenden Bürgermeisters und Gemeinderats Martin Fink finden Sie auf seiner Homepage unter der Rubrik „Meine Themen“.
Für weitere Informationen zu der genauen Planung des Zweckverbandes klicken Sie hier.
Dort sind auch anschauliche Grafiken des Zweckverbandes zu den einzelnen Haltestellen hinterlegt.
Bürgerbegehren
Ihre Stimme zählt!
Hier können Sie ganz bequem das Formular zum Bürgerbegehren herunterladen, zuhause ausfüllen und an den Anlaufstellen (siehe unten) bis zum 17.02.2026 mit Ihrer Originalunterschrift abgeben.
Stimmberechtigt sind alle Pfullinger Bürger/innen, die
mindestens 16 Jahre alt,
EU Staatsbürger/innen und
mindestens 3 Monate in Pfullingen gemeldet sind.
Anlaufstellen
Machen Sie mit!
Bürgerbegehren „Regional-Stadtbahn Pfullingen“
Für ein erfolgreiches Bürgerbegehren werden 1.100 Unterschriften (7%) der wahlberechtigten Pfullinger Bürger/innen benötigt.
Laden Sie sich das Dokument gerne herunter und füllen es zuhause aus.
Die Rückgabe der Unterschriftenlisten bitte bis spätestens 17.02.2026 mit der Originalunterschrift. Diese ist zwingend notwendig.